2025.2.0 - ci-build

IGTTPFHIRGatewayWorkflowbasierteSchnittstellen - Local Development build (v2025.2.0) built by the FHIR (HL7® FHIR® Standard) Build Tools. See the Directory of published versions

OperationDefinition: pseudonymizePatient

Official URL: https://ths-greifswald.de/fhir/OperationDefinition/gpas/pseudonymizePatient Version: 2025.2.0
Active as of 2026-02-18 Computable Name: PseudonymizePatient

Zweck

Durchführung eines Record Linkage auf Basis von (reduzierten) Patient-Ressourcen und Abfrage/Erzeugung von entsprechenden Pseudonymen.

Grundlage für das Record Linkage sind die in der Patienten-Ressource enthaltenen jedoch stark begrenzten Informationen. Dies können sowohl personenidentifizierende Informationen (u.a. Name, Vorname, Geburtsdatum, Kontakt- oder Adressinformationen) oder auch nur Identifier (u.a. KVID10, Bloomfilter) sein. Im Ergebnis wird System-intern eine eineindeutige Personenkennung (Master Person Index) erzeugt. Anschließend werden entsprechend der gewünschten Anzahl Pseudonyme (Parameter count) erzeugt und in einem Ergebnis-Bundle zurückgegeben. Die Zuordnung von eingehender Patienten-Ressource und Ergebnis-Pseudonym(en) erfolgt über die eingehende Patient.id.

Voraussetzung

  • API-Key: Der spezifizierte API-Key muss valide und zum Aufruf der Methode autorisiert sein. Der API-KEY wird im Request-Header übermittelt.
  • Die Patient-Ressource muss den Profilvorgaben PseudonymizePatient entsprechen.
  • Die angegebene Pseudonym-Domäne muss konfiguriert sein.
  • Im Fall von count > 1: Die angegebene Pseudonym-Domäne muss in der Lage sein mehre Pseudonyme für einen Originalwert zu verwalten (Multi-Psn-Domäne).
  • Es wird nur der Bundle.Type batch unterstützt.

URL: [base]/$pseudonymizePatient

Parameters

UseNameScopeCardinalityTypeBindingDocumentation
INstudy1..1string

Angabe der Studie auf Basis derer für die angegebenen Originalwerte vorhandene Pseudonyme gesucht und ggf. erzeugt werden

INpatient1..1Patient

Patienten-Ressource des Patienten, für die 1-n Pseudonyme erzeugt werden sollen

INcontext1..*

Kontext der zu generierenden oder zu suchenden Pseudonyme.

INcontext.target1..1string

Angabe der Pseudonymisierungs-Domäne in welcher nach vorhandenen Pseudonymen gesucht wird oder neue Pseudonyme erzeugt werden sollen.

INcontext.count0..1integer

Angabe der Anzahl zu erzeugender Pseudonyme innerhalb der Domäne. Default = 1.

OUTexternalPatientId1..1string

ID der Patient-Ressource zum Zweck der Rückreferenzierung. Es wird die vom Client übermittelte ID (Element Patient.id) verwendet, in Anlehnung an das Konzept 'Update as Create' as der FHIR-Spezifikation.

OUTpseudonym1..*

Gruppierung der domänenspezifischen Pseudonyme.

OUTpseudonym.target1..1Identifier

Angabe der Domäne (entspricht dem beim Request übermittelten Wert) zum Zweck der Rückreferenzierung

OUTpseudonym.value0..*Identifier

Das erzeugte Pseudonym (wird nur im Erfolgsfall übermittelt).

Abfrage von 1-n eines Pseudonym-Werten für einen Originalwert und eine spezifische Domäne. Eine gleichzeitige Verarbeitung von mehreren Pseudonymisierungen kann durch Übergabe mehrerer entsprechender Requests in einem FHIR-Batch-Bundle erfolgen.

Aufruf und Rückgabe

Im Kontext dieser Operation wird das PatientPseudonymized-Profil verwendet.

Bei count = 0 wird nur lesend zugegriffen und werden keine Pseudonyme erzeugt. Bei count > 1 ist die Konfiguration von Multi-Psn-Domänen erforderlich. In diesem Fall kann die Rückgabe mehrere Parameter mit dem Bezeichner pseudonym enthalten.

Im Fehlerfall wird eine OperationOutcome-Ressource mit entsprechenden Informationen zurückgegeben. Bei Verwendung innerhalb eines Batch-Bundles (siehe Beispiele) wird in der Batch-Response neben diesem OperationOutcome auch eine Parameters-Ressource zurückgegeben, die auf die betroffene PatientId sowie das Target verweist.

Beispiel